Vier Hennen und ein Hahn

 

Wyandotten_Christina-Petersen_PROVIEH

Eier und Hühnerfleisch sind sehr beliebt und gelten als gesund. Dafür werben auch immer wieder Medien und Magazine. Die Darstellungen von glücklichen Hühnern auf den Verpackungen täuschen allerdings: Die Hühnerhaltung ist fest in der Hand der Geflügelindustrie. Früher bekam man von derselben Hühnerschar sowohl Eier als auch Fleisch – das ist heute durch die Hochleistungszucht anders. Mittlerweile gibt es zwei Turbo-Linien: Masthühner und Legehennen. Masthühner sind darauf gezüchtet, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Fleisch anzusetzen, so dass sie schon innerhalb von 30 Tagen ihr Schlachtgewicht erreichen. Legehennen hingegen müssen viele Eier legen, und manche Legerassen schaffen schon bis zu 300 Eier im Jahr. Diese Rassen setzen aber kaum Fleisch an, so dass die männlichen Geschwister unwirtschaftlich sind und gleich nach dem Schlüpfen getötet werden. PROVIEH sagt: Schluss mit den Turbohühnern. Entziehen wir der Geflügelindustrie ihre Macht.

Wir dürfen die Hühner nicht länger der Industrie überlassen. Wir wollen sie als Bauernhähne und Bürgerhennen zurück auf die Höfe und in die Gärten holen. Wie das geht und wo es schon gelebt wird, will PROVIEH zeigen und verbreiten.

 

Sie haben Fragen, Anregungen, Lob oder Kritik?

Dann schreiben Sie uns - wir freuen uns über Ihre Nachricht!

 

PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.

Bundesgeschäftsstelle:

Küterstraße 7-9

24103 Kiel

Email: stampe@provieh.de

Tel. 0431. 2 48 28-13 | Fax 0431. 2 48 28-29